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für
Lisi
Jetzt
stelle ich folgende These auf und
behaupte:
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1)
Größe spielt keine
Rolle.
2)
Es kommt auf den Willen an.
3)
Eine jede selbst ist - und wir sind - der
Schlüssel der
Veränderung.
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Zeiche oder bewege ich eine Form, zum Beispiel
eine liegende Acht, so ist sie dieselbe auf einer
Briefmarke, auf einem Badetuch, im Wohnzimmer, in
einem Saal, am Wiener Rathausplatz oder wie auch
immer über Österreich
Es
vollig egal, wie groß diese Form ist. Sie
wird immer eine liegende Acht sein, und ihre
Geheimnisse werden immer dieselben sein.
Größe spielt keine Rolle.
Spende
ich jemandem Geld, so spende ich
eine
Zeitung, ein Essen, eine Miete, ein Grundeinkommen,
ein Forschungsprojekt, zehntausend Dollar, hundert
Millionen Euro
Es wird immer dasselbe sein.
Ich spende. Wieviel spielt keine Rolle
*),
denn es ist immer dasselbe Verhalten: ich schenke
jemanden etwas. Das gilt übrigens auch
für das Finden von etwas, bevor der andere
dies verloren hat.
*)
sofern das Verhältnis
zum Verfügbaren stimmig ist. Die
Größe spielt bei einer Form als Ganzes
keine Rolle, jedoch in den Verhältnissen der
Formelemente untereinander, da hiervon die
jeweilige Form gestaltet wird.
Ein Beispiel hierzu ist die Witwe, die nur zwei
Scherflein in den Opferkasten legte (Mk 12,43f) -
ihre Gabe im Verhältnis zu ihren
Möglichkeiten, als Kontrast zu den
Verhältnissen reicher Spender.
Gleiche
ich zwischen zwei Formen als Dritte in der Mitte
aus, so wird jene Form zwar von den beiden anderen
abhängen und zunächst jeweils
unterschiedlich sein, auch wenn wir drei die
gleiche Form zu bewegen versuchen. Aber ich gleiche
aus, egal ob zwischen der einen und der anderen, ob
zwischen zwei Stakeholdern, Senatsräten,
Regierungen, Global-Playern, oder ob zwischen
Margit und Markus. Die Absicht wird immer dieselbe
sein: Ich gleiche aus, vermittle und versuche zu
verstehen.
Ob
die Tat aus der Absicht gelingt, und wir daraus zu
einem gemeinsamen Verständis, einer
gemeinsamen Vorgehensweise und Form kommen,
hängt schon nicht mehr von mir alleine ab.
Dies aber führt zum Bedarf nach dem
gemeinsamen Gesamt Kunstwerk und auch
zu dem, worauf es ankommt.
Mir
ist dies der Charakter der Haltung, der Intention,
mein Beweg-Grund
und wie frei (oder
getrieben) ich darin bin. Es ist mein Antrieb.
Im Islam
wird in diesen Zusammenhang von der
Trieb-Seele
gesprochen, in der Eurythmie von der
Seelen-Tätigkeit des Wollens
im Verhältnis zum Denken und zum
Fühlen.
Nehmen
wir ein Beispiel aus unserem Kontext:
Herrschaft
durch Kontrolle
worüber
ich neulich
schon geschrieben habe.
So
abwegig ist das gar nicht
ich suche im
Kontext nach zu Grunde liegenden
Eigenschaften
des Handelns
und weil Größe keine
Rolle spielt, bringe ich diese dann in meine eigene
kleine Welt und Umwelt - also mit mir
selbst in Verbindung. Wo will ich
(m)eine Herrschaft durch Kontrolle, bzw. wo bin ich
versucht, dies zu wollen ?
Da
muss ich gar nicht weit gehen und kann schon im
Beruf, im Kreis der Seelenturnenden, oder im
Straßenverkehr fündig werden:
Wie
schön, dass eine EDV das mir Abwegige
verhindern kann
so erlebt in der
Sicherstellung des Bemessungsgeschehens an Hand
eines elektronischen Kataloges von Richtsätzen
dazu hat es schon vor einem Viertel
Jahrhundert kein Corona gebraucht. Ich bin dabei
gewesen. Das war eines der erfolgreichsten
Kleinprojekte. Inzwischen sprechen wir (auch schon
Jahre vor Corona) von Registern, zentralen
Datenbanken mit Meta Informationen, um Bürgern
zentrale Services anbieten zu können.
Über China habe ich schon auf einen Vortrag
hingewiesen, und jetzt noch über den
Grünen
Pass
mit ID2020 zu sprechen ist schon fast
überflüssig
Es
ist immer dasselbe! Größe spielt keine
Rolle.
Um
bei knappen zeitlichen Ressourcen z.B. im
Lernfortschritt, oder auch in einem Projekt, weiter
zu kommen, liegt die Versuchung, sich
zeitaufwändige Umwege eines wahrnehmenden
Kennenlernens durch Mitgehen in Bewegungen ersparen
zu wollen, nahe. Auf die andere einzugehen erspart
man sich lieber ?
Kommt man doch alleine
viel schneller weiter
Für das Üben
Aufeinander einzugehen fehlt dann einer schnell die
Zeit
so mögen dann bestimmte - freilich
messbare - Kriterien das Eine oder Andere
sicherstellen, um aufeinander nicht eingehen zu
müssen, um Zeit zu sparen
Schöne
Grüße von Momo, bei dieser
Gelegenheit.
Über
die Ranger im Donaudelta, welche sich fragen, wie
sie dort im riesigen Gebiet und verwinkelten
Aulandschaften das Einhalten der Gesetze des
Naturschutzes kontrollieren wollen, oder über
verärgerte Wanderer im Wienerwald, welche sich
durch die Montain Biker (die sich nicht an die
Regeln halten) beeinträchtigt fühlen,
brauche ich nicht mehr näher
einzugehen.
Die
Intention der Herrschaft durch Kontrolle und zu
einer Diktatur ist in uns
vor allem im
Besser-Wissen. Wen wundert es noch, dass da
Diktaturen oder ein Land, das ständig im Krieg
lebt, zum Vorbild genommen werden ? Es hätte
doch auch das demokratische Schweden, womit wir uns
Österreicher gerne verglichen haben, sein
können.
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Die
Botschaft aus Schweden lautet
(mir):
Wir
können die Risikogruppe (über 65
Jahre alt) schützen und setzen auf
Durchseuchung und
Herdenimmunität.
Demnach
brauchen wir keinen Lockdown und keinen
Überwachungsstaat. Wir betrachten die
Impfung entspannt als eine
Möglichkeit von vielen.
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Die
Botschaft aus China lautet
(mir):
Mit
Lockdown, Quarantäne, Social
Distancing, PCR-Test, Kontaktverfolgung
und Überwachung der Bürger
lässt sich eine komplette
Eindämmung des Corona-Virus
erfolgreich erreichen.
Nur
wer sich impfen lässt, bekommt seine
Normalität zurück.
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Auch
die Grenzen der Machbarkeit spielen keine Rolle. Ob
sogleich durchführbar oder nicht, der Wille,
der Antrieb, ist immer derselbe
Nur rein
äußerlich scheinen momentane
Unmöglichkeiten den Trieb aufzuhalten. Denn
trotz zwei Millionen Geimpfter muss jetzt getestet
werden, und trotz vier Millionen Geimpfter muss
wir werden schon sehen. Voriges Jahr, wo
noch niemand geimpft war, mussten wir
gar
nichts
(außer Abstand halten), weil es die
Infrastruktur zu den Massentests und -impfungen
noch nicht gegeben hat; jetzt aber
schon.
Ich
denke, jener Wille ist jedoch schon voriges Jahr
derselbe gewesen
und schon vor Jahrhunderten
derselbe gewesen:
Königsweg
Lockdown und dann impfen
die einzige
Möglichkeit Leben zu retten.
Die
allumfassende Kirche, der einzige Weg, die
einzige Wahrheit
die Inquisition, um
Seelen zu retten.
Noch
weiter zurück ?
Überflüssig
! Es ist immer dasselbe.
Auch
dass durch jene Herrschaft durch Kontrolle in der
Vergangenheit und auch
jetzt
etwas Gutes bewirkt werden wollte. Zum Beispiel,
dass der Mensch nicht durch den Menschen
ausgebeutet werden darf.
Selbst gescheiterte Dikaturen haben sich im Recht
gefühlt und wollten etwas Gutes oder ein
besseres Leben - eine
bessere
Gesellschaft
- sicherstellen.
Es
lebe die Quart
ich bin es
selbst (z.B. in der Idee einer besseren
Gesellschaft vor inzwischen schon längerer
Zeit).
Und
darum vermag mir das zunächst Unbequeme zum
Trost zu werden. Weil ich es selbst im eigenen
Willen bin, bin ich auch selbst der Schlüssel
zur Verwandelung, zur Veränderung der
Welt.
Da brauche ich andere nicht zum geglaubten
Glück zu zwingen und mich auch nicht nach
China oder zum Weltwirtschaftsgipfel zu begeben
Ich käme ja ohnedies nicht
dorthin.
Nun
bei mir selbst angekommen, besteht die
Möglichkeit Fragen zu stellen, etwa: Warum
denn Herrschaft durch Kontrolle oder umgekehrt ?
Warum etwas sicherstellen oder
garantieren wollen ?
Die führen etwa zum Thema Angst
z.B.
jene, etwas zu verlieren, worüber ich hier
auch schon geschrieben
habe
Je nachdem ... das hängt von
meinen Beweg-Gründen ab.
Das
kann dazu führen, was uns Johannes schon in
der vorigen Ausgabe mitgeteilt hat:
...
oder sogar einsehen, dass unser System erweitert
und korrigiert werden muss.
Im extremsten Fall können wir sogar erkennen,
dass wir bisher unrecht hatten und unsere Meinung
komplett ändern.
So
meine ich schließlich, es ist kein Zufall,
dass wir - inzwischen jede Einzelne - dies
durchmachen, was wir jetzt durchmachen. Es ist
unser Schicksal.
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